... die Jury der Trierer Theaterfreunde würdigt die herausragende künstlerische Leistung Adréana Kraschewskis in der vergangenen Spielzeit und hier besonders ihre Ausgestaltung der Titelrolle in der Oper “Lakmé”.
...das Ausnahmetalent Adréana Kraschewski, beherrsche die Kunst, “menschliche Gefühle und Befindlichkeiten in Gesang umzuformen” und habe “mit ihrer glaubwürdigen und überzeugenden Interpretation der Lakmé die Seele des Publikums getroffen.”
"...wenn das intellektuelle Verständnis einer Rolle, die darstellerische Hingabe und die gesangliche Interpretation zu einer Einheit würden, könne etwas Großes entstehen... Ihre Leistung weise weit über das Trierer Theater hinaus"...
16 VOR Nachrichten 4.10.2011
Regie Bruno Berger-Gorski
Bühnenbild Thomas Dörfler
Kostüme Claudia Casera
ML GMD Victor Puhl
"Adréana Kraschewski bewegte als sensible, glaubhafte Lakmé. Die anspruchsvolle Titelpartie gestaltete sie mit ihrem lupenreinen, warm timbrierten Sopran und einem unglaublichen Gespür für charaktervolle Lyrik."
OPERNGLAS Ausgabe März 2011, M. Fiedler
"Adréana Kraschewski ist mit seelenvoller Tongebung und technischer Brillianz der Glücksfall dieser Besetzung, die auch in ihrem Spiel eine berührende Glaubwürdigkeit offenbart."
ORPHEUS INTERNATIONALE AUSGABE 3/4 2011, Clauspeter Koscielny
"Star des Abends ist das frühere Ensemblemitglied Adréana Kraschewski in der Titelrolle. Sie kommt auf die Bühne als spährisches, edles, fast engelsgleiches Wesen, passend zu den filigranen Orchsterklängen und ihren melismatischen Koloraturen. Ausgezeichnet gibt sie die unterschiedlichen Facetten in Gesang und Schauspiel wieder, ob solistisch oder im Duett. Scheinbar unangestrengt erreicht sie die Höhen, meistert die vielen Koloraturen gesangstechnisch bravourös, ohne dabei an Gefühl und Hingabe einzubüßen."
DER NEUE MERKER 2/2011, Marianne Binzen
Tödlicher Konflikt der Kulturen
„Die Trierer "Lakmé" hat einen solchen Gänsehaut-Moment: Wenn die Titelheldin ihre berühmte "Glöckchenarie" singt. Was schon lange zur Koloratur-Zirkusnummer im Opernwunschkonzert heruntergekommen ist, wird hier zum unglaublich bewegenden Abgesang auf zerstörte Hoffnungen, zu einer Klage gegen Engstirnigkeit und Hass. Adréana Kraschewski singt das Welten von kalter Vokal-Artistik entfernt, mit magischer Ausstrahlung und der menschlichen Würde einer Figur, deren Liebe keine Chance hat gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse - und die sich trotzdem nicht fügen will.
…
Der für Trierer Verhältnisse geradezu frenetische Jubel des ganzen Hauses für Adréana Kraschewski ist mehr als verdient. Makellos, anrührend, gesangstechnisch brilliant gestaltet sie die schwierige Rolle.“
TRIERISCHER VOLKSFREUND 24.1.2011, Dieter Lintz
Sterben für die Liebe
„Die frenetische Begeisterung des Publikums am Ende galt vor allem der musikalischen Umsetzung, ganz besonders Adréana Kraschewski für ihre herausragende Rolle der Lakmé.
… So etwa die “Glöckchenarie” im ersten Akt, in der Lakmé zur Ehre der Gottheit Brahma die weiße Durga, den bleichen Shiva und den mächtigen Ganesha besingt. Da der Text aber nicht sonderlich anspruchsvoll ist – ein häufig auf Opernbühnen anzutreffendes Phänomen –, vokalisiert Lakmé aus Leibeskräften und schwingt sich mit ihrem glasklaren Sopran mühelos hinauf in die gefürchteten Höhen ihres Fachs. Wenn auch im ersten Ansatz noch etwas zaghaft, der Drahtseilakt gelingt, und Adréana Kraschewskis jungfräulich-reine Vokalisen lassen nicht nur ihren Vater Nilakantha, ein mächtiger Brahmanepriester und Widerstandskämpfer gegen die Engländer, vor Wonne dahin schmelzen, sondern mit ihm auch sämtliche Premierenbesucher. Und weil die Nummer so schön ist, gibt es sie im zweiten Akt gleich nochmals. Wenn auch in Sorge um ihren Geliebten Gérald, dem, weil er gegen religiöse Gebote verstoßen hat, ein unheilvolles Schicksal droht, singt Lakmé diesmal so luftig frei, so betörend rein, dass allen zusehends die Sinne schwinden.
…der Ausdrucksgehalt war wie bei Adréana Kraschewski von bezwingender, raumfüllender Präsenz.
…Die Musik hat viele Schönheiten zu bieten, und Adréana Kraschewski und Andreas Wagner als neues Traumpaar der Trierer Bühne sollte man sich nicht entgehen lassen.“
16 vor-Nachrichten, Kultur & Medien 24.1.2011, Wolfgang Valerius
„Adréana Kraschewski wirkt in ihrem roten Sari mit prächtigen langgelockten, schwarzen Haaren wie eine stilgerechte Brahmanin. Mienenspiel und gemessene Bewegungen unterstreichen ihr Amt als Hindupriesterin. … Höhepunkt des Gesangs ist die Legende der Tochter des Paria, das Paradestück aller großen französischen Sopranistinnen, allen voran von Mady Mesplé und neuerdings von Natalie Dessay. Kraschewski hat also ein schweres Erbe! Doch sie hat einen geschmeidigen Sopran und ihre lyrische Stimmfarbe ist hinreißend. Diese akrobatisch schwere Legende voller Verzierungen, chromatischen Abstürzen, halsbrecherischen Staccati meistert sie vorzüglich. …. Ihr letztes Solo tu m’as donné le plus doux rêve – du gabst mir den süßesten Traum trägt sie mit elegischer Weichheit vor. Sie geht unter die Haut!“
OPERAPOINT 25.1.2011, Dr. Olaf Zenner
„…Adréana Kraschewski präsentiert die geforderten Koloraturen und „innigen“ Emotionen mit kontrollierter Hingabe und subtiler stimmlicher Eleganz.“
OPERNETZ 24.1.2011, Franz R. Stuke
Von einer Gottheit zur Frau
„…Und Adréana Kraschewski als Lakmé agiert derart bezaubernd, vor allem das Blumenduett“ („Sous le dome épais“) und „Ou va la jeune indoue?“ interpretiert sie geradezu hinreißend…“
LUXEMBURGER TAGEBLATT 28.1.2011, Maxie Weber
Regie Alfonso Romero
Bühnenbild Dirk Hofacker
Kostüme Gabriella Salaveri
ML Martin Lukas Meister
„…Während Adréana Kraschewski die Maria mit ihrem lichtvollen, selbst in dunklen Momenten noch klar gefassten Sopran adelt. Kraschewski meistert auch die darstellerischen Herausforderungen der zwischen extremen Gefühlen gespannten Titelfigur exellent.“
Frankfurter Allgemeine 26.4.2010, Benedikt Stegemann
„…In der Titelrolle besticht Adréana Kraschewski mit perfekter Stimmakrobatik und anrührendem Ausdruck.“
Orpheus Oper International Ausgabe Juli/August 2010, Gerhard Fehrer
„…Ihre Arien sind ein Fest des lyrischen Gesangs und der gepflegten Koloratur. Selbst Spitzentöne scheint sie ansatzlos und ohne Hauch herbeizuzaubern.“
Darmstädter Echo 26.4.2010, Christian Knatz
„...Adréana Kraschewski entpuppte sich als wahre messa di voce -Königin, die mit ihrem vom Chor kongenialen begleiteten Schlussgebet und aufregenden Spitzentönen das Publikum in Bann schlug.“
MAIN-ECHO 26.4.2010, Bettina Boyens
„…Ihre Darstellung der Gefangenen Maria Stuarda ist fulminat, bietet vokale Akrobatik fern des Schablonenhaften, stets im Dienste des Ausdrucks. Sie rückt das meist recht statisch wirkende Theater auf dem Theater ins Vitale, Fesselnde.“
WIESBADENER KURIER 27.4.2010, Axel Zibulski
Regie Bettina Geyer
Bühnenbild und Kostüm Walter Schütze
ML Lukas Beikircher
"Nachhaltig war der Eindruck, den Adréana Kraschewski als Königin hinterliess. Ihre Stimme verfügt über Resonanz und war in den Koloraturen glasklar und millimetergenau sitzend." FRANKFURTER RUNDSCHAU, 6.10.010, B. Uske
"Adréana Kraschewski ist als sternflammende Königin der Nacht, eine stattliche Blondine, die ihre mit Koloraturen bespickten Arien sicher und auftrumpfend gestaltet, eine mit besonderem Applaus belohnte Leistung."
DARMSTÄDTER ECHO, 6.10.010, K. Trapp
"Ein anderes Kaliber - auch optisch - stellt die in Darmstadt neue Sopranistin Adréana Kraschewski als Königin der Nacht dar:
Stolz und beinahe mächtig klingt ihre Stimme, die sie technisch sauber, aber ohne den letzten Nachdruck durch die Koloraturen (>Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen<) führte."
GIESSENER-ALLGEMEINE, 6.10.010, Manfred Merz
Regie Gerhard Weber
Bühnenbild Claude Stephan
Kostüme Jean-Michel Angays / Stéphane Lavergne
ML Victor Puhl
"Adréana Kraschewski formt die Seelenlage Marguerites mit sängerischer und darstellerischer Brillianz. Ihre subtile Gesangskunst verwandelt mädchenhaftes Sehnen in verliebte Koketterie und warmherzige Fraulichkeit in den schrillen Schrei der Verzweiflung."
Kultur & Medien 11.1.2010, Christa Blasius
„…Adréana Kraschewski sang sie hingebungsvoll und demütig zugleich.“
Saarbrücker Zeitung 11.1.2010, Helmut Fackler